Kein Aprilscherz!

Dieser Artikel wurde im Juni 2001 im Berliner Chorspiegel veröffentlicht:

Trotz fast sommerlicher Temperaturen war das Sonntagskonzert (im Kammermusiksaal der Philharmonie) am 1. April 2001 sehr gut besucht.

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Mit den gropies berlin betraten alte Bekannte des Berliner Chorlebens das Podium, denen jedoch alles andere als Altbekanntes über die Lippen kam. Was der Chor unter Bernhard Jahns schwingender Führung zum besten gab, war ein farbenprächtiges Tummeln in der Weltgeschichte heutiger Chormusik.

Dabei kamen neben solchen Klassikern wie Kodßlys "Esti dal", Ernst Tochs "Fuge aus der Geographie" und dem nie langweiligen "Elijah Rock" auch Werke estnischer Komponisten zu Gehör, für die der Chor mit erfrischender Leichtigkeit und dichter Klangfülle überzeugend eine Lanze zu brechen wusste. Ein nicht weniger ohrenfälliges Qualitätssiegel waren die Spirituals, allen voran "Joshua fit the battle of Jericho" und der französische "The-good-bye-jazz", in denen sowohl die Musizierlaune und -fähigkeit der jungen Sängerinnen und Sänger als auch das griffige musikalisch-pädagogische Konzept Bernhard Jahns überzeugend zum Tragen kamen. Klaus-Martin Bresgott